Am 5. Dezember war es im Schulhaus der Sekundarschule Kreis Marthalen stockdunkel – und zwar überall! Weder brannte Licht in den WCs noch wurde der Hellraumprojektor mit Strom versorgt. Grund dafür war der Aktionstag „Black Out Day“ im Rahmen von „Jede Zelle zählt“. Für einen Schultag stellte die Sek den Strom ab und machte so auf unsere Abhängigkeit vom Strom aufmerksam.

Vor dem Schulbeginn erstmal aufwärmen

 

Definitiv kein normaler Schultag fand heute an der Sekundarschule Kreis Marthalen statt. Das komplette Schulhaus wurde während eines Tages nicht mit Strom versorgt. Vom CD-Player im Französischunterricht bis zur Kaffeemaschine im Lehrerzimmer – ohne Strom lief nichts. Dies forderte von den Lehrern gute Planung und von den Schülern gute Augen und Konzentration. Besonders beim Lesen wurde klar, wie wichtig der Strom in diesen dunkeln Wintertagen ist. Lediglich kleine Kerzen dienten den Schülern als Lichtquelle.

Roman Bernath, der Klassenlehrer vom 2AB, empfand den Morgen als sehr spannend und meinte: „Ich musste den Unterricht umgestalten, da viele Unterrichtshilfen wie Beamer oder CD-Player ohne Strom nicht funktionieren.“ Dies sei zwar für einen Tag noch recht lustig, langfristig würde es aber den Unterricht eintönig machen. Er glaubt, dass es für die Schüler eine interessante Abwechslung war und hofft, dass der Black Out Day und die damit verbundenen Eindrücke bei den Schülern haften bleiben.

Dies konnten Lia (14) und Adriana (14) bestätigen: „Es ist zwar etwas komisch im Dunkeln, aber wir kommen damit zurecht. Längere Zeit auf Strom zu verzichten würde aber nicht funktionieren, da wir in der Schule oft den Computer brauchen und es ohne Licht auch schwierig ist etwas zu sehen.“